Tickets Sonntag | 09. September |20:00 Uhr (Einlass ab 19:30 Uhr)
Dylan Carlson
USA - Sargent House

Dylan Carlson ist seit langem als Meister des Minimalismus bekannt, und auf seinem neuen Soloalbum Conquistator zeigt er in voller Länge seine Fähigkeit, fesselnde symphonische Kompositionen mittels musikalischer Genügsamkeit zu schaffen. Conquistator erzählt ganz ohne Worte in Form eines imaginären Westerns, basierend auf einer wahren Geschichte, von den Abenteuern eines spanischen Konquistadors und seines maurischen Dieners, die 20 Jahre lang im damaligen Norden Mexikos – den heutigen US Bundesstaaten New Mexico, Colorado, Utah, Nevada und Texas – unterwegs waren, und schließlich wieder den Golf von Mexiko erreichten, mit der Ziel, wieder nach Europa überzusetzen.

Musikalisch knüpft Carlson damit an das 2005er Earth Album Hex; or Printing in the Infernal Method an, welches seinerzeit die Widerkehr der Drone-Legende nach langer, nicht zuletzt durch Carlsons Drogenprobleme hervorgerufener, Schaffenspause darstellte. Dylan Carlson ist das Mastermind hinter Earth, und damit für einige der bahnbrechendsten Alben des amerikanischen Gitarrenrock-Geschichte verantwortlich. Platten wie Earth2, Phase 3 und Pentastar sind der Grundstein für den später zum eigenen Genre erwachsenden Drone Metal, den Bands wie Sunn o))) – seinerzeit übrigens als Hommage an die pausierenden Earth gegründet – zur Perfektion führten. Geboren 1968 in Seattle, sah er schon in jungen Jahren viel von der Welt, da sein Vater Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums war und die Familie sich stets gezwungen sah, ihm zu den jeweiligen Stationierungsorten hinterherzuziehen. Später zog es ihn zurück nach Seattle, wo er inspiriert von Bands wie AC/DC, Molly Hatchet oder Black Sabbath, jedoch vor allem beeindruckt von der Energie der Melvins und dem songschreiberischen Gespür von La Monte Young und Terry Riley auf Slim Moon, Joe Preston und Greg Babior traf, mit denen er die Band Earth gründete. Er wohnte damals mit Kurt Cobain zusammen, für den er später auch das Gewehr kaufte, mit dem dieser seinen Selbstmord beging.

In den frühen 2000er Jahren bewegten nicht zuletzt Stephen O’Malley und Greg Anderson a.k.a. Sunn o))) ihn wieder dazu, sich auf seine kreative Kraft zu besinnen. Seither erschienen auf ihrem Label Southern Lord sechs Studioalben der Band in neuer Besetzung und einem neuen, getragenen, tief im amerikanischen Westen wurzelnden Sound ohne Verzerrungen. In den letzten Jahren machte Carlson darüber hinaus durch einige Soloaktivitäten auf sich aufmerksam, so unter dem Pseudonym Drcarlsonalbion oder in Kollaboration mit dem Wiener Breakbeat Pionier The Bug. Conquistator ist sein erstes echtes Soloalbum unter eigenem Namen. Es wurde im Mai 2016 während einer US-Ostküsten Tour im Studio von Kurt Ballou aufgenommen, und in den folgenden Monaten unter Mitwirkung von Emma Ruth Rundle und Carlsons Frau Holly, deren Konterfei auch das Cover ziert, weiter ausgefeilt, ehe es im April dieses Jahres auf Sargent House erschien. Dylan Carlson meint, er habe einige der besten Gitarrentöne auf Platte gebannt, die er je kreiert hätte. Davon kann man sich nun live überzeugen, wenn er im September das Album auf ausgedehnter Europatour vorstellen wird. 

Chimaera

Abseits von herkömmlichen Musikerstrukturen erzeugen Chimaera eine absolute Essenz atmosphärischer Klangqualität. In der Besetzung von drei Gitarren und einer Geige erschafft die Band, welche aus Mitgliedern von P:hon und den Eyes Of Emerald Green hervorgegangen ist, Welten von ungeheurer Schönheit, Weite aber auch Abgründigkeit. Die ganze Band erzeugt trotz komplizierter Abläufe immer ein natürliches Fließen und beherrscht gekonnt die präzise Verfremdung ihrer Klänge.

Chimaera selbst beschreiben ihre Musik als den Versuch, "in emotionaler Tiefe Flächen in Herzen zu pressen und dabei die Realität aus den Augen zu verlieren". Das klingt erstmal surreal. Sieht man die Band jedoch live, ergeben die Worte plötzlich einen Sinn. Und ja - auch als Zuschauer kann man die Realität beim Hören dieser Musik aus den Augen verlieren. Manchmal mag man glauben, dass die Musik gar nicht menschengemacht sei, sondern direkter Ausdruck der Instrumente selbst.


Pressematerial

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