Tickets Donnerstag | 28. Dezember |19:45 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)
Velocity Sounds Rec. & Urbanite präsentieren:
Bye Bye 2017
Velocity Sounds Label Showcase

Das Leipziger Label VelocitySounds Rec. schaut auf ein ereignisreiches Jahr 2017 zurück. Kurz vor Silvester bitten die Labelmacher und ihre wichtigsten Acts des Jahres nochmal zum Tanz auf zwei knackigen Showcase-Nächten in Leipzig und Dresden. Mit dabei sind: Fayzen, Schafe & Wölfe, Empire Escape, Der Tante Renate. Da bahnt sich eine zünftige und abwechslungsreiche Indiefete mit guten alten Bekannten zum Jahresausklang an! Kommt und feiert mit!

Konzert Saal
Fayzen

„Man kann nicht immer jung sein, geschweige denn froh“, singt der junge Musiker mit Namen Fayzen in seinem Song „Mondverlassen“. Ein so einfacher, wie wirkungsvoller Text. Poetische Liedzeilen sind auf jeden Fall eine Stärke des Musikers aus Hamburg. Seine ersten Reime hat er sich im Umfeld der Hamburger Rap-Crew ausgedacht, beeinflusst von Gruppen wie Freundeskreis und Curse. Auf sein Talent wird schnell das Majorlabel Universal aufmerksam. 2013 erscheint das Debüt „Meer“, der wütende Rap hat sich da schon zugunsten eines eher nachdenklichen, weichen Singer-Songwriter-Pop gewandelt. Auch das aktuelle Werk des Hamburgers mit iranischen Wurzeln, „Gerne Allein“ (Universal) ist ein Blick nach Innen. Trennung, Verlust des Großvaters, Sinnfragen, Weltordnung, Wahrheit, das sind die Themen, die Fayzen beschäftigen. Und er verarbeitet sie in einem ganz eigenen, wahrhaftigen Stil, der seinesgleichen sucht.

Konzert Saal
Der Tante Renate

Der Tante Renate ist eine Hälfte des legendären Audiolith! Duos Bratze. Der Tante Renate ist der Rendsburger Elektro-Punker Norman Kolodziej, den es 2015 nach Leipzig verschlug, wo er nun nach einer musikalischen Auszeit wieder aktiv ist, auch mit eigenem Tonstudio namens Château Brachial. Seine ersten musiklaischen Gehversuche unternahm er als Gitarrist der Hardcoreband Loxiran. Als gelernter Elektrotechniker wandte er sich aber bald den elektronischen Sounds zu. Es zog ihn nach Hamburg, wo er als Der Tante Renate die Partys rockte, sein eigenes Label Corbetti Records startete und mit Audiolith! klüngelte. Seine Auftritte wurden schnell legendär, und so war er gern gesehener Gast bei der Fusion, Juicy Beatz, beim Eurosonic, Rocken am Brocken oder dem La Pampa Festival. Nach dem Aus von Bratze 2014 zog es ihn eher als Produzenten hinter die Reglers eines eigenen Studios, wo er u.a. an den aktuellen Alben von Schafe & Wölfe oder Captain Capa feilte. Aber Der Tante Renate hats immer noch drauf, einen ordentlichen Elektropunk-Abriss zu zelebrieren, wovon man nun endlich einmal wieder exklusiv Zeuge werden darf.

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Schafe & Wölfe

Ein bisschen Hipsterpunk, ein bisschen Indie-Pop und vielleicht sogar ein ganz kleines bisschen Kommerz – das sind Schafe & Wölfe. In den vergangenen Monaten war es auffällig ruhig geworden um die aus dem Schoße einer westfälischen Kleinstadt entsprungene Combo, die sich noch nie so richtig mit einem Stempel versehen ließ. Aber jetzt melden sie sich zurück – in neuer Besetzung und mit einer neuen Vision. Chris Hyla (Gesang, Gitarre, Produktion), Jonas Jordan (Gitarre, Synthesizer) und Valéry Heer (Schlagzeug) und mit ihrem Debüt-Album "Lebenswerk X" das im Januar 2017 via VelocitySounds Rec. erschien. Seit beinahe 4 Jahren gibt es die Band, die die Sorgen und Nöte aller orientierungslosen Mittzwanziger in umgangssprachliche Oden auf kraftvollen Elektrobeats verpackt. Ihr neues Material zeugt von ihrer musikalischen Weiterentwicklung. Waren ihre ersten Songs noch eher tanzbar und verspielt, klingen die neuen ernsthafter und getriebener. Was bleibt ist das Gefühl von sepiafarbener Nostalgie zwischen Kippenstummeln, Billigschnaps und einem 2,50€ Döner, mit dem man sich um 4 Uhr morgens in der Straßenbahn das T-Shirt bekleckert. Es geht aber auch um die Frage, ob das für immer so weitergehen kann und was es eigentlich ist, nach dem all diese unzufriedenen, sogenannten Millenials so verzweifelt auf dem Boden ihrer Ginflasche suchen.

2012 in Lemgo gegründet bestanden Schafe & Wölfe zunächst nur aus dem Rapper Max Scharff und dem Gitarristen und Produzenten Chris Hyla. Noch nicht mal 2 Jahre mussten die beiden Charakterköpfe an ihrer ersten EP „Große Augen für schlechte Aussichten“ feilen, die 2014 auf Community Records veröffentlicht wurde und mit ordentlich tanzbaren und dennoch gehaltvollen Songs aufwartete. Die Single „Alles ist am Leben“, die ein wenig klingt wie ein getragener Elektroremix von einem The Killers Song, erschien im selben Jahr und wurde prompt zum Soundtrack einer Telekom-Fernsehkampagne auserkoren. Der Gig, den die Band daraufhin im Rahmen der Telekom Street Gigs im September 2014 in Berlin spielte wurde aufgezeichnet und als Live-EP exklusiv auf Spotify veröffentlicht. 2015 folgte dann die B-Seiten-EP „Nachts“, welche die Band als freien Download zur Verfügung stellte. Von 2013 bis Mitte 2015 spielten Schafe & Wölfe mehr als 80 Gigs in Deutschland, Österreich und der Schweiz und bauten sich dabei eine treue Fanbase auf. Abgesehen von ihrem Auftritt im Lieblingsclub der schillernden TV-Realität von Gute Zeiten Schlechte Zeiten, den mehrere Millionen Zuschauer vor ihren Fernsehgeräten verfolgten, brachte 2014 einige prestigeträchtige künstlerische Gelegenheiten mit sich. Schafe & Wölfe spielten als Vorband der Berliner Lieblingselektropunker Frittenbude, absolvierten mehrere Festivals mit den damals noch aufstrebenden Herzensbrechern von Wanda, rockten beim Reeperbahnfestival und konnten sogar einen Gig auf dem Maßstäbe setzenden MELT! Festival ergattern.

2015 wurde dann ein ganz großes Jahr für Schafe & Wölfe. Nicht nur in kreativer Hinsicht, sondern auch in persönlicher. Ihre erste Headliner-Tour führte die Band Anfang des Jahres auf 21 Konzerten durch die Kellerclubs und Indie-Lokale Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Im Juni bekam das ungleiche Duo dann den schon lange absehbaren Zuwachs. Die Live-Mitglieder Jonas Jordan und Valéry Heer wurden Teil der festen Besatzung. Zwei Monate später trennten sich Schafe & Wölfe dann von Rapper Max Scharff und läuteten so endgültig eine Ära der eigenen Neuerfindung ein. Die Gegensätze, die die Band mit ihren Hymnen auf die Liebe, die Sonne und das Bier zusammenbringen und mit ihrem fabelhaft angehauchten Namen symbolisieren wollten, gibt es noch immer. In der neuen Besetzung und mit bisher ungesehenen kreativen Impulsen konzentrieren sich diese jedoch nicht mehr nur auf eindringlichen Sprechgesang in Verbindung mit greifbaren Synthie-Melodien. Vielmehr treffen nun erwachsene Synthesizer- und Gitarrenklänge auf Beats, die ein wenig an New Order oder Depeche Mode erinnern. Hinzu kommen Texte, von denen sich insbesondere alle instagramnutzenden Mittzwanziger so gut verstanden fühlen sollten, dass selbst der Gedanke an eine biergetränkte Nacht, die man bei Sonnenaufgang mit Knutschen und Kippen auf den Dächern der Großstadt beendet, fast ein bisschen wehtut.

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Empire Escape

Empire Escape aus Berlin und Leipzig werden gern in die Post-New-Wave-Schublade gesteckt, in der sie sich alles andere als unwohl fühlen. Allerdings ist der gemeine Pop nur einen Katzensprung entfernt. Am Ende geht es weniger um Form, sondern vielmehr um Inhalte und das, was zwischen den Zeilen steht. Genau das haben Empire Escape bei Ihren über 120 Shows in den letzten 4 Jahren gelebt, egal ob als Support für großartige Bands wie Future Islands, The Temper Trap, I Like Trains, Stars, und Pete and the Pirates oder auf Ihren unzähligen eigenen Shows. Ihnen gebührte die Ehre, Exklusivshows mit New Model Army oder eine ausgedehnte Supporttour für die Shout Out Louds zu spielen, von den Einladungen auf das Liverpool Sound City oder das Rolling Stone Weekender Festival ganz abgesehen. So sammelten sie viele Erfahrungen, die die Band prägten und reifer machten.Für ihr letztes Album arbeiteten sie mit Mathias Oldén und Pelle Gunnerfeld zusammen, die schon The Hives, The Knife oder Fireside produziert haben.

Pressematerial

Tickets VVK zzgl. Geb.: 14 €AK: 18 €
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