Tickets Tickets Sonntag | 06. Mai |20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)
Ahzumjot

Ein begnadeter Rapper mit Flow und Stimme, ein visionärer-vielseitiger Produzent ohne Scheuklappen, ein Styler vor dem Herrn und noch dazu ein charismatischer Live-Act, der so selbstbewusst ins Scheinwerferlicht tritt, als sei er nie für etwas anders gemacht gewesen als verdammt noch mal in diesem Moment jetzt gerade hier auf dieser Bühne zu stehen – das alles ist Ahzumjot. Nicht umsonst wird der 28-Jährige gerade als einer der wenigen wirklich wichtigen Rap-Künstler dieses Landes gehandelt. Warum? Weil er für den egalen Einheitsbrei, den die deutsche Rap-Szene innovativ nennt, nur ein müdes Lächeln übrig hat und lieber sein ganz eigenes Ding macht.

Und das schon seit seinem Debüt "Monty” aus dem Jahr 2011, das im Eigenvertrieb erschien und dem gebürtigen Hamburger nicht nur Touren mit Cro, Rockstah und Casper sondern auch einen Vertrag beim Majorlabel einbrachte. Nach dem er dort 2014 sein zweites Album "Nix mehr egal" veröffentlichte, macht Ahzumjot jetzt wieder alles selbst. 2015 veröffentlicht er auf dem DIYDienstweg die "Minus"-EP. Es ist der beeindruckende Neustart eines Künstlers, der es niemandem mehr recht machen will oder muss, der nur noch tut, worauf er Lust hat – der frei ist. Ein Mindstate, der in diesem Jahr seine Fortführung mit der "16QT"-Reihe findet: Denn Ahzumjot veröffentlicht mal eben so vier kostenlose Releases – in jedem Quartal eines, wovon die ersten beiden bisher über 15.000 Downloads verzeichnen können. Den Auftakt machte im Frühjahr "16QT01: The Remixes". Danach entert er gemeinsam mit Dissythekid, Credibil und Lance Butters die splash!-Mag-Cypher und rappt sich mit seinen souveränen 24 Zeilen zurück ins Bewusstsein der Rap-Fans. Kurz darauf erscheint im Sommer mit “Tag Drei” der zweite Teil der “16QT“-Reihe: Es sind die sieben Stücke der “Minus“-EP plus 7 weitere Tracks und Remixe und der eigentlichen Stücke. Auf dem ganzen Projekt, in jedem Song, jeder Zeile und jedem Takt merkt man Ahzumjot seinen Hunger an. Hier will es einer richtig wissen und hat Blut geleckt – weil den Leuten gefällt, was er macht – ganz alleine, zuhause, in seinem Homestudio mit Blick auf den Hinterhof. Hier schreibt, produziert und nimmt Ahzumjot seine Musik auf, er mischt und mastert seine Songs, aber zum Beispiel auch das Album “Blaow” von Kumpel Lance Butters, schneidet seine Videos, wie zuletzt den Clip zu “Wach/Tag Drei” und kümmert sich bisweilen sogar um Designfragen. Einerseits.

Andererseits hat sich Ahzumjot in den letzten zwei Jahren ein kleines Team um sich herum aufgebaut: Seine Bruhs, seine Familie. In Fragen der Art Direction baut Ahzumjot auf ZirkusZirkus und 27*Bucks und mit Lance Butters war er im November auf gemeinsamer “Lassensedis“-Tour, die von einer gemeinsamen EP begleitet wurde. Ansonsten bleibt alles beim Alten. Wie schon zu Zeiten von “Monty” macht Ahzumjot seinen Stuff selber – ohne Label, ohne A&R-Gequatsche, ohne  Verpflichtungen, ohne Verrenkungen. Was zählt, ist die Musik. Ob er dafür Anerkennung bekommt oder ihm der große Durchbruch gelingt? Egal. Denn, wie heißt es in dem Song “Skits” der “16QT02: Tag Drei“-EP noch gleich? »Erfolg und Ruhm war auch mal meine Bibel / Was ich heute brauch’, sind meine Bruhs, die Frau und die Familie.«

Blvth

BLVTH [blu:t] ist ein Produzent, Remixer und Vocalist, der das Beste aus düsterem Bass-Sound, Trap und R&B kombiniert und momentan in Berlin zu Hause ist. Seine Rastlosigkeit spürt man beim Hören seiner Tracks, die sich gern in Playlisten zusammen mit den Stücken von Künstlern wie R.L. Grime, Mura Masa, Hudson Mohawke oder Rustie widerfinden. BVTH kreiert einen emotionalen, atmosphärischen Sound mit kraftvollen Synthy-Flächen und darüber schwebenden Hi-Hats, wobei das Spiel mit seinen Vocals durchaus eine zusätzliche instrumentale Komponente bildet. Trotz des melancholischen und aggressiven Grundtons, gibt er seinen Zuhörern die Kraft, die Frustration der Snapchat-Generation zu überwinden. Seine Tracks und Remixe, die er via Soundcloud veröffentlicht, schaffen es regelmäßig in die Hype Machine Charts. Er remixte bereits u.a. K.Flay, Gallant und Sumera, wobei die meiste Beachtung seine Adaption von Sia’s “Elastic Heart” erlangte.

BLVTH hat polnische und albanische Wurzeln und verlebte den Großteil seiner Kindheit in Wroclaw. In den 90ern verschlug es seien Familie ins Rheinland, wo er als 90s City Boy aufwuchs – eine Zeit die in seinen Erinnerungen mit Playstation Sessions in Einkaufszentren und Musik von Michale Jackson, Queen bis Phil Collins aus seinem MidiDisc Player verbunden ist. Später verschlug es ihn nach Norddeutschland, wo er die hektische Geschäftigkeit der Großstadt gegen eine Prise frischer Meeresluft der Ostsee und Streifzügen mit seinem Dalmatiner Mischling Dalto tauschte. BLVTH ist der klassische Schlafzimmer Produzent, wobei die Grundstrukturen seiner Tracks oft unterwegs entstehen – sei es auf einer New York Subway Fahrt zwischen Manhattan und Brooklyn, auf dem Rücksitz seiner Mitfahrgelegenheit von Mannheim nach Berlin oder aber in der letzten Reihe des vollbesetzten Hörsaals an der Uni. Seine Inspirationsquellen sind dabei jegliche Art von Kunst, Mode und sein engster Freundeskreis. Momentan arbeitet er gerade an einigen vielversprechenden neuen Releases, seine neue Single “I Don’t Love You“ kam gerade erst heraus.

Pressematerial

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