Sonntag | 20. Dezember | 19:30 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Highnachten 2026

live: Neustädter Harz & Cypherkammer und Gäste
(c) NH

Was als kleines Event im Sabotage vor über 14 Jahren begann, ist nun eine jährliche wiederkehrende Tradition geworden. Neustädter Harz laden in die frisch sanierte scheune ein und haben mit Cypherkammer einen vielversprechenden Dresdner Act an ihrer Seite. Auch einen Kalender wird es wieder geben, ab dem 1. Dezember bis zum Konzert am 20. erscheint jeden Tag ein neuer Exklusiver Song eines Dresdner Rap Artists auf dem YouTube Account von NH. Alle Songs vom Kalender werden außerdem zu Highnachten live performed. Der Highnachtsman wird vorbeikommen und Geschenke verteilen, man darf in alten Erinnerungen schwelgen und alle tauschen sich aus ob sie denn dieses Jahr auch brav gewesen sind.

Neustädter Harz

(c) Max Litzke

Der Harz ist eine Band, ein Kollektiv, ein Zusammenschluss mehrerer Musiker aus der Dresdner Neustadt. Die Musik hat viele Einflüsse: Während sich die Beats von Franzman deutlich an den Genres Funk, Blues und Jazz orientieren, finden Joca und Gisela Björn ihre Inspiration im Deutschrap der 2000er Jahre. Die gemeinsame Brücke zwischen den Band Mitgliedern bildet jedoch der US-amerikanische HipHop aus den 90er Jahren. Alleinstellungsmerkmal ist die Kernessenz von entspannenden nachdenklichen gesellschaftskritischen Texten, sowie eine Anti Haltung gegenüber der ausbeuterischen Musikindustrie mit der viele kleine Musiker weltweit zu kämpfen haben.  Durch eine klare Haltung gegen Rassismus, Sexismus und jegliche strukturelle Form der Ausgrenzung haben sich alle Mitglieder klar in der Szene positioniert und sprechen sich für gesellschaftliche Veränderungen aus.

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Cypherkammer

(c) Cypherkammer

Cypherkammer ist eine junge Hip-Hop-Formation, die in ihren Texten das Aufwachsen in Ostdeutschland und die damit verbundenen Facetten der urbanen Jugendkultur thematisiert. Der Name ‚Cypher‘ ist dabei Programm: Die Gruppe besinnt sich auf die Ursprünge des Genres, in denen mehrere MCs nacheinander das Mikrofon übernehmen, um ihre individuelle Wahrnehmung der Realität zu schildern. Diese Besinnung auf die ursprünglichen Traditionen des Hip-Hops bricht die Gruppe geschickt durch eine ironische Ebene: Sowohl in den Texten als auch in den bewusst gewählten Pseudonymen der Mitglieder (wie Lil Barsh, Lil Kopyto, Young Aalfisch oder MC Xaver) spiegelt sich ein humorvoller Umgang mit aktuellen Rap-Klischees wieder. In den Singles wird die Prägung durch das soziokulturelle Umfeld Dresdens und dem damit zusammenhängenden alternativen Lebensstil deutlich. So besingen sie bspw. den bekannten Hotspot der Dresdner Jugendszene, den Alaunpark. Mit den kürzlich erschienenen Songs „L-E-I-P-Z-I-G“ und „RE 50“ wurden die geschilderten Eindrücke durch neue Städte erweitert. Insbesondere durch die Nachvollziehbarkeit der Texte gelingt es Cypherkammer mit den aussagekräftigen Songtiteln ein Publikum anzuziehen, was ihre Erfahrungen auf ähnliche Weise erlebt und sich mit den Situationen identifizieren kann.

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