Sonntag | 18. Septemberscheune Blechschloss20:00 Uhr (Einlass ab 19:30 Uhr)
Dicktator Soundz + Swamp Booking präsentieren:
My Disco

My Disco sind der kreative Hafen der Brüder Ben und Liam Andrews. Die beiden gebürtigen Londoner die es aber zeitweise in Australien lebten, gründeten die Band, deren Namen sie einem Song der US-Noiserock-Ikone Big Black entliehen, zusammen mit Rohan Rebeiro 2003. Das Augenmerk lag von Beginn an auf dem Liveerlebnis, dass sie zumeist unkonventionell auf der Straße, in Galerien und Lagerhäusern zelebrierten. Dabei erwiesen sich Big Black auch als ein guter Referenzpunkt für ihren eher perkussiven Sound mit Noise und Industrial-Ausflügen.

Sie gründeten mit Crashing Jets ein eigenes Label für ihre ersten Outputs und begannen auch extensiv durch Südostasien und Australien bis in die entlegensten Ecken zu touren. Die Zwangspause aufgrund der Diagnose der Hodgkin-Krankheit bei Liam Andrews 2006 endete mit der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Cancer“, dass auch über ihr damaliges Wirkungsfeld hinaus für Aufsehen sorgte. Erstmals zog es sich auch in die Vereinigten Staaten und nach Europa, wo Steve Albini, einst ja selbst Kopf von Big Black und mittlerweile als Produzent und mit seiner Band Shellac zur Hegende geworden, auf sie aufmerksam wurde. Er produzierte My Discos zweites Album „Paradise“, mit dem sie wiederum weltweit tourten und u.a. beim SXSW in Austin Texas gastierten.

Ihr 2010er Werk „Littel Joy“, erneut von Albini produziert, erschien beim New Yorker Label Temporary Residence und verhalf ihnen zum Australien Independent Records Award für das beste Hard Rock/Punk Album des Jahres. Für ihr viertes Album „Severe“ arbeiteten sie mit dem Filmkomponisten Cornel Wilzcek zusammen, was ihren Sound auf ein neues, weniger rhythmusgeprägtes, dafür mit mehr klanglicher Dunkelheit versehenes Level hob, ohne ihre übliche minimalistische Herangehensweise an schwere und düstere Instrumentierung über Bord zu werfen.

2018 zog es sie nach Berlin, um die Chance zu ergreifen, einmal mit einem anderen Vorbild ihres Schaffens zusammen zu arbeite. Mit Boris Wilsdorf begaben sie sich in das andereBaustelle-Studio der Einstürzenden Neubauten, wo sie, stark von ihrer ungewohnten Umgebung geprägt, ihrem fünften Studioalbum „Environment“ aufnahmen, das durchaus als dunkle und intensive Abkehr von ihren früheren Veröffentlichungen verstanden werden kann. Sie wurden 2019 damit eingeladen, beim Berlin Atonal Festival im historischen Kraftwerk Berlin aufzutreten und sind nun fortan auch in der deutschen Hauptstadt heimisch geworden. Ihr sechstes Album „Alter Schwede“, 2021 erschienen, knüpft genau da an wo „Environment“ sie hinführte, und nach dem Corona-Stillstand wagen sie sich nun auch endlich wieder on the Road, um ihren neuen Sound auch live präsentieren zu können. Mehr als nur ein Geheimtipp für Freunde des Industrial- und Noise Rock Sounds.

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Tickets gibt es nur an der Abendkasse. Den Preis bestimmt ihr selbst zwischen 5 und 15 Euro.

Gefördert im Rahmen des Projektes Neustart Kultur von der Initiative Musik und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


Nadja

Die kanadische Drone-Doom Band Nadja zählt zu den Aktivposten in der Szene. 2003 als Soloprojekt von Aidan Baker aus der Taufe gehoben, ginge s von Anfang an darum, Klangforschung zu betreiben, indem er versuchte aus anfänglich als Lärm wahrgenommenen Geräuschfragmenten durch Verfremdung und Aneinanderreihung zauberhafte Musik zu erschaffen. Inspiriert durch Post Metal Ikonen wie Godflesh und Neurosis, Avantgarde Vordenker wie Swans und Coil sowie Shoegaze-Legenden wie My Bloody Valentine, entwickelte er sich zu einem der produktivsten Player im Drone/Ambient/Shoegaze-Universum.

Zusammen mit Leah Buckareff, durch deren Einstieg das Klangkonzept auch live on Stage stimmiger umsetzbar wurde, sind sie seit knapp 20 Jahren unermüdlich unterwegs und haben sich mit unzähligen Shows, Veröffentlichungen auf allen Formaten und verschiedensten kleinen Labels und Kollaborationen einen nicht mehr wegzudenkenden Namen in der Szene gemacht.

Pressematerial

Tickets nur an der Abendkasse zum frei wählbaren Preis ab: 5 €
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