Freitag | 11. Februarscheune Blechschloss20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)
George Hadow & Dirk Serries

Wer wirkliche Freiheit erleben möchte, solle sich der freien Musik widmen. In vollendeter Form demonstriert dies der belgische Gitarrist Dirk Serries, der mit seinem Label New Wave of Jazz und den in diesem Kontext stattfindenden Jazzblast Events echte Ausrufezeichen in der freien Musikszene setzt, die sich keinerlei Genrezwängen unterwirft und die volle Tiefe des Sounds zu ergründen sucht. In verschiedenen Kollaborationen lotet er die Möglichkeiten des Gitarrensounds an sich und in Kombination mit anderen Instrumenten aus. Zusammen mit dem in Amsterdam lebenden britischen Drummer George Hadow bannte er derlei Sounderforschung auf ein Album namens "Outermissen", welches auf dem Raw Tank Label des britischen Ausnahmesaxophonisten Colin Webster erschien. Letztes Jahr gaben die beiden nun ein Konzert in einer kleinen belgischen Kirche, welches mitgeschnitten wurde und nun auf dem portugiesischen Label Creative Sources erschien. Serries ist hierbei auf die halbakustische Gitarre umgestiegen, was aber der Dynamik und Intensität des Sounds neue Dimensionen öffnet. Dieses Livealbum präsentiert das kongeniale Duo in voller Blüte. Taucht ein in den Klangkosmos und lasst euch mittreiben!

Tickets gibt es NUR an der Abendkasse, den Preis wählt ihr selbst zwischen 5 und 15 Euro. Bitte achtet auf die tagesaktuellen Zutrittsregeln entsprechend der geltenden Verordnungslage.

Gefördert im Rahmen des Projektes Neustart Kultur von der Initiative Musik und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


Dirk Serries
BEL / New Wave Of Jazz

Der in Belgien lebende Künstler Dirk Serries experimentiert seit mehr als 35 Jahren mit Musik an der Grenze zwischen Avantgarde, Industrial, Experimental und Ambient. 1984, zutiefst inspiriert von Brian Enos Ambient Album Serie, begann er unter dem Pseudonym vidnaObmana Musik zu veröffentlichen. Bis 2007 entstand eine umfangreiche Diskographie, final nahm ihn gar das renommierte US Label Relapse Records unter Vertrag, wodurch sich ihm die Möglichkeit bot, tiefer in den Kosmos experimenteller Gitarrenmusik einzutauchen und mit einigen der wichtigsten Klangforscher auf dem Gebiet zu arbeiten, wie u.a. Steven Wilson, Justin K. Broadrick, Neurosis oder Steve Roach. Er ließ das eher elektronische Projekt vidnaObmana einschlafen, um sich mit den Folgeprojekten Fear Falls Burning und Microphonics mehr dem Gitarren-Drone Sound zu widmen. Neben seinen vielen Veröffentlichungen tourte er auch ausgiebig an der Seite von Bands wie Jesu, Mono, Low, My Bloody Valentine oder Cult Of Luna.

Im Oktober 2013 legte Dirk Serries seinen klassischen VidnaObmana-Ambient-Sound aus den mittleren Achtzigern/frühen Neunzigern neu auf. Im Gegensatz zu seiner ursprünglichen Musik, die hauptsächlich auf Synthesizern basierte, ist dieser Ambient-Sound nun auf der elektrischen Gitarre aufgebaut. Eine Musik, die sich aus ihren diskreten Ursprüngen speist: klangliche Reinheit, Harmoniewaschungen und organische Texturen, die die Zeit bis zu einer Phase der Transzendenz verlangsamen. An Ort und Stelle, improvisiert und in Echtzeit.

Durch seine kontinuierliche Klangforschung wurde er mehr und mehr zum Anhänger des (freien) Jazz und damit wuchs sein Vertrauen in die Improvisation. Erstes beeindruckendes Zeugnis ist ein Bandprojekt YODOK III zusammen mit dem Motorpscho Drmmer Tomas Järmyr und dem norwegischen Blechbläser Kristoffer Lo, wovon ausgehend er sich mehr und mehr zum vollwertigen Improvisationskünstler entwickelte, der sich einzig der Gitarre widmet. Stark beeinflusst vom legendären Improvisator Derek Bailey, hat sich Dirk in den letzten Jahren als eine starke und neue Leitfigur in der belgischen Impro-Szene manifestiert und arbeitet intensiv mit einigen der besten und modernsten Improvisationsmusikern wie dem Saxophonisten Alan Wilkinson, Rodrigo Amado, John Dikeman, Colin Webster, den Schlagzeugern Tomas Järmyr, Steve Noble, Tom Malmendier, George Hadow und Andrew Lisle, dem Tubaspieler Kristoffer Lo, dem Bratschisten Benedict Taylor, Otto Willberg (Kontrabass), Kris Vanderstraeten (Schlagzeug), Patrick De Groote (Trompete) und vielen anderen mehr zusammen. Außerdem betreibt er das Label A New Wave Of Jazz, das sich der freien Improvisation und der Minimal Avantgarde widmet.

George Hadow

George Hadow repräsentiert die neueste Welle von Improvisationskünstlern in der niederländischen Szene. Wie viele der aktiven Newcomer ist auch George ein Auswanderer aus Devon in Großbritannien. Ihn zog es 2011 nach Amsterdam, um an der Niederländischen Impro-Akademie teilzunehmen, wo er u. a. bei Han Bennink und Michael Moore studierte. Er hat sich schnell zu einem reifen Musiker entwickelt, der sowohl mit großer Sensibilität als auch mit unbändiger Kraft spielt. Die Liste der Gruppen, mit denen er regelmäßig auftritt, ist beeindruckend in Umfang und Vielfalt: The Blue Lines Trio, Mulligan - Baker Project, Terrie Ex/Raoul van der Weide/George Hadow, Aya ba yaya, Almeida/Dikeman/Hadow, Molino, Galm Quartet. George hat auch mit Andy Moor, Roy Paci, Anne-James Chaton und Joe Williamson, The Ex und Cactus Truck sowie mit unzähligen Ad-hoc-Kombinationen zusammengearbeitet.

Abendkasse ab: 5 €Abendkasse bis: 15 €
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