Samstag | 09. September |13:00 Uhr (Einlass ab 12:00 Uhr)
Dresdner Drum & Bass Festival

Seit zehn Jahren verschicken die Macher des Dresdner Drum & Bass Festival Einladungen rund um den Globus. Mehr als 200 Künstler aus 22 Ländern folgten bisher ihrem Ruf und machen Dresden seither zur Rhythmus-Hauptstadt des Landes. An internationaler Prominenz hat es nie gemangelt und oft las sich das Festival-Line-up wie das 'Who is Who' der aktuellen Musik-Szene.

Obwohl die Dresdner auch 2017 mit John JR Robinson einen der wohl gefragtesten Studio-Drummer weltweit im Programm haben – die Liste reicht von Chaka Khan's „Ain’t Nobody“ über „Don’t Stop Til You Get Enough“ und „Rock With You“ von Michael Jackson bis zu zahlreichen Hitalben von Eric Clapton, George Benson, Whitney Houston, Rod Stewart … – setzt das Dresdner Drum & Bass Festival in diesem Jahr den Fokus auf die Schlagzeuger und Bassisten aus Dresden und Umgebung.

Die Jazzlegende und Drum-Eminenz der Stadt Günter 'Baby' Sommer darf da natürlich genauso wenig fehlen, wie ein ganzer Stab seiner ehemaligen Studenten. Zum Beispiel Demian Kappenstein, der mit seinen 34 Lenzen bereits mit Rolf Kühn, Giora Feidman, Markus Stockhausen und Kurt Rosenwinkel spielte und schon so manch begehrte Trophäe gewann, darunter den Bremer Jazzpreis und den RUTH Weltmusikpreis. Oder Steffen Roth, welcher sich – U30! – als Drummer des Julia Kadel Trios Blue-Note-Artist nennen darf und bereits für einen Jazz Echo (Newcomer des Jahres) nominiert wurde.

Bassist Tom Götze und Drummer Heiko Jung sind selbst schon längst Hochschul-Dozenten und aus der Musikwelt der Stadt nicht wegzudenken. Als Lieblings-Rhythmusgruppe begleiten sie das Festival bereits von Anbeginn.

Auch nationale Headliner hat das Dresdner Drum & Bass Festival zu bieten. Claus Hessler, Lars Lehmann, Dirk Erchinger und Moritz Müller brauchen der Szene nicht mehr vorgestellt zu werden. Ihre Workshops bestechen seit vielen Jahren durch inhaltliche Klasse und didaktische Finesse.

Tobias Held, Danny Samar und Maik Schott haben sich als monoPunk an der Seite Max Mutzkes ins Bewusstsein der Nation gespielt. Mit Bandworkshop und Record Release ihres ersten eigenen Albums geht eine weitere Premiere aufs Konto des Festivals. Auch die Münchner Musiker von Organ Explosion – Publikumslieblinge der Jazztage Dresden 2016 – erläutern vorm Konzert die Besonderheiten ihres Retro-Sounds.

Nachwuchsförderung ist seit zehn Jahren eines der wichtigsten Ziele des Dresdner Drum & Bass Festival. Da diese nicht früh genug ansetzen kann, sind der Perkussionst Pitti Hecht und das Projekt Musik Klamauk (Clown Lulu, Micha Winkler, Matthias Macht) vor Ort, um gemeinsam mit den jüngsten Gästen auf musikalische Entdeckungsreise zu gehen.

Ausflüge in die Welt der elektronischen Musik (z.B. mit MachtEnzym), Equipment-Neuheiten, Wettbewerbe, eine Trommelwerkstatt (DrumDoktor), musizierende Roboter (Sonic Robots) und spontane Aktionen spannen einen programmatischen Rahmen um ein Festival, welches sich auch 2017 und trotz regionaler Fokussierung einer maximalen Bandbreite verpflichtet. Das Dresdner Drum & Bass Festival hält mit über 20 Acts auf fünf Bühnen weiterhin seinem eigenen Anspruch stand.

Tickets und weitere Informationen zu allen beteiligten Künstlern gibt es unter: http://dresdner-drum-bass-festival.de/

Günter "Baby" Sommer

International renommierter Jazzmusiker. Professor für Schlagzeug und Percussion an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden.

Günter Sommer wurde 1943 in Dresden geboren. Nach dem Studium an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden nahm er Auftritte und Begegnungen mit vielen europäischen Avantgardisten des freien Jazz wahr. 

Schwerpunkte seiner jetzigen Tätigkeit sind die Fortführung des Solo-Konzepts "Hörmusik"; Gruppierungen wie das "Zentralquartett", das "Trio Bauer, Kowald, Sommer", "Baby Sommer & Swiss Horns", verschiedene Perkussionsgruppen wie "Crams Percussion Staff", die 1977 begonnene Arbeit mit dem Merseburger Domkantor H. G. Wauer, Mitarbeit bei internationalen Workshops und Seminaren sowie seit 1990 die Zusammenarbeit mit der Tänzerin und Choreographin Inge Mißmahl. 

http://www.babysommer.com/
John JR Robinson

John “JR” Robinson zählt derzeit zu den gefragtesten Studio-Drummern weltweit. Er hat in den frühen achtziger Jahren ein paar der berühmtesten Beats seiner Dekade entworfen und eingetrommelt. Beispielsweise zeichnet er verantwortlich für den „Ain’t Nobody“-Groove von Chaka Khan, für den ihn aufgrund der Unspielbarkeit ganze Generationen von Cover-Drummern hassen.

Dann wären da noch solche wie diejenigen in den Songs „Don’t Stop Til You Get Enough“ und „Rock With You“ von Michael Jackson, „I’m So Excited“ von den Pointer Sisters, „All Night Long“ von Lionel Richie, „Crazy“ von Seal oder Madonnas „Express Yourself“.

Abgesehen von seinem Chaka-Groove sind also auch etliche seiner anderen Rhythmuskreationen in einem Standard-Coverband-Konzert zu hören. Nicht selten hört man vor einem dieser Songs den Drummer stöhnen, denn fast alle diese Beats sind schwer zu spielen, sogar „I’m So Excited“ ist aufgrund der hohen Geschwindigkeit nicht gerade ein Selbstgänger.

Natürlich müssen für eine einigermaßen umfassende Aufzählung der von John eingetrommelten Welthits auch Titel wie „We Are The World“, „Higher Love“ von Steve Winwood, Eric Claptons „Change The World“, George Bensons „Give Me The Night“, „The Greatest Love Of All“ von Whitney Houston oder „Rhythm Of My Heart“ von Rod Stewart aufgeführt werden.

Seine Workshops sind neben inhaltlichen Qualitäten besonders für ihren hohen Unterhaltungswert bekannt. Erstmals nun beim Dresdner Drum & Bass Festival freuen wir uns auf eine weitere Legende der Musikgeschichte.

https://www.johnjrrobinson.com/https://www.facebook.com/JR001
Scheunegarten
Demian Kappenstein

Demian Kappenstein studierte von 2004 bis 2009 an der Hochschule für Musik in Dresden Jazzschlagzeug, freie Improvisation und zeitgenössische Musik bei Prof. Günter Baby Sommer und Michael Griener. Von 2009-2011 war er Meisterschüler beim Komponisten und Schlagzeuger Eric Schäfer aus Berlin und Träger des Landesstipendiums des Freistaates Sachsen. Kappenstein arbeitete mit Musikern wie Rolf Kühn, Giora Feidman, Markus Stockhausen, Kurt Rosenwinkel, Arve Henriksen, Louis Sclavis und Robyn Schulkowsky. In der Jazzreihe ‹Feature Ring› im Europäischen Zentrum der Künste HELLERAU bringt er seit 2007 beeindruckende nationale und internationale Künstler nach Dresden, welche er mit seinem Trio begleitet. 2012 gewann er mit der Band Masaa den Bremer Jazzpreis und 2015 den RUTH Weltmusikpreis.

In seinen Konzerten für Soloschlagzeug arbeitet er an der Verbindung elektronischer und akustischer Musik und deren visueller Wahrnehmung. Sein Solodebüt WEIT erscheint 2016 als Sonderedition auf CD mit 90-seitigem Bildband und als weiße Vinyl bei Jazzsick Records in Köln. Im Dezember 2015 präsentierte Kappenstein im Duo mit Vincent von Schlippenbach das mit Marc Bangert entwickelte “unsichtbare Schlagzeug-invisible drums” im Deutschen Bundestag.

https://www.facebook.com/demian.kappensteinhttp://demiankappenstein.tumblr.com/
Saal
Mono Punk

Maik Schott - Keys

Tobias Held - Drums

Danny Samar - Bass

http://monopunk.com/
Organ Explosion

ORGAN EXPLOSION hat das Instrumentarium der 70er Jahre aus Omas Keller gekramt, um diese Lieblinge mit Zuckerbrot und Peitsche zu behandeln. Das Trio verwandelt den Klang der alten Kameraden zu einem explosiv–freshen Sound. Melodien für Millionen mit dem Sexappeal des Funk,

der Kreativität des Jazz, dem Dreck des Blues und der Krassheit des Punk.

http://www.organ-explosion.de/
Dirk Erchinger

Seit seinem Studium am Percussion Institute of Technology in Los Angeles spielte der Groovemaster made in Germany (drums & percussion Magazin) mit diversen Chartplatzierungen in den deutschen Top 100, sowie einem #1 Hit in den amerikanischen Billboard Charts, auf Dutzenden von CDs und unzählige Gigs auf der ganzen Welt.

Er trommelte für Gloria Gaynor, Kruder & Dorfmeister, Pee Wee Ellis, West Bam, Inga Rumpf, Elen und viele andere.

Dirk war 16 Jahre Drummer der deutschen Hip Hop-Formation Jazzkantine, ausgezeichnet mit dem ‘Echo’ und ‘Jazz-Echo’. Er trommelt seit mehr als 20 Jahren für den Funk/Soul-Act Count Basic, ausgezeichnet mit dem „Amadeus-Award“.

http://www.dirk-erchinger.de/https://www.facebook.com/dirkerchinger
Pitti Hecht

Pittis Kinder-Workshops sind legendär! Ob einfach faszinierend für die ganz Kleinen, motivierend für die etwas Größeren oder didaktisch gut strukturiert und nachhaltig für jene, die bereits Vorkenntnisse haben: Mit einer Wagenladung Percussion-Instrumenten kommt Pitti Hecht nach Dresden mit dem Ziel, am Nachmittag mit Kindern und Erwachsenen (ja, die dürfen auch mitmachen!) ein eigens fürs Festival einstudiertes Stück zu präsentieren.

1965 in Hannover geboren und mit Musik aufgewachsen gab Pitti bereits mit 15 Jahren Schlagzeugunterricht und finanzierte dadurch seinen eigenen Unterricht.

Mittlerweile unterrichtet er in über 30 Ländern. Von Lehrer über Manager bis hin zu Hausfrauen und Kinder ist jeder dabei und bis heute sind daraus mehr als 10.000 Trommelbegeisterte geworden.

Parallel hierzu arbeitet Pitti sehr erfolgreich als Autor und ist in über 60 Veröffentlichungen vertreten (Fachmagazine, Bücher, CDs oder DVDs).

Während der künstlerischen Reise der letzten Jahre hat Pitti schon viele Preise und Auszeichnungen bekommen, aber am meisten freute er sich über den Eintrag in Guinness Buch der Weltrekorde. Pitti ist der erste Unterwasser-Percussionist und trommelte in 28 Metern Tiefe zwischen ganz vielen Fischen und Tauchern!

https://www.facebook.com/pitti.hecht
Zur Schönen Aussicht

Zur Schönen Aussicht besticht sofort mit fettem Trio-Sound. Mit traumwandlerischer Sicherheit manövrieren die drei Herren gewagt und verspielt auf der musikalischen Landkarte. Dabei geht es - vergleichbar mit einem Fahrradkurier in der Rush Hour - mit rasant wechselnden Tempi und überraschender Dynamik über Schleichwege, Panorama-Promenaden und Parcours.

http://zurschoenenaussicht.blogspot.de/

Pressematerial

  • 11. Dresdner Drum & Bass Festival: 11. Dresdner Drum & Bass Festival
  • image/jpeg Günter "Baby" Sommer: Günter "Baby"Sommer
  • image/jpeg Günter "Baby" Sommer: Günter "Baby"Sommer
  • image/jpeg John JR Robinson: John JR Robinson
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  • image/jpeg Demian Kappenstein: Demian Kappenstein
  • image/jpeg Demian Kappenstein: kappenstein_2
  • image/jpeg Mono Punk: Mono Punk
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