
Das Farewell Youth Fest ist ein junges, international ausgerichtetes Musikfestival, das Dresdens Clubkultur, die lokale Nachbarschaft sowie nationale und internationale Künstler:innen miteinander verbindet und 2026 seine zweite Auflage erfährt. Vier ganze Tage lang bespielt es alle Livemusik-Spielstätten der Dresdner Neustadt - von ganz klein und improviert bis altgestanden, groß und routiniert - mit über 100 Bands vom lokalen Newcomer bis hin zu internationalen Szene-Größen. Für alle Freunde der gepflegten Rockgitarre, deren Surfspots irgendwo zwischen den Inseln Punkrock, Hardcore, Emo und Shoegaze liegen, rollt hier die ganz große Welle auf. Wo hat man sonst die Chance, seine Lieblingsbands ganz intim in der Kneipe um die Ecke spielen zu sehen, und ganz nebenbei noch davor und danach mit ihnen in der Sonne abzukumpeln. Teil der wilden Rutsche sind u.a. BASEMENT, FIDDLEHEAD, MILITARY GUN, TURBOSTAAT, LOVE A, GREET DEATH, LAURA JANE GRACE, THE FLATLINERS und viele weitere mehr.
Nach dem Fortgang des Blechschlosses, das noch im Vorjahr Herzstück des Festivals war, freuen wir uns, dieses einzigartige Event erneut bei uns zu Gast haben zu dürfen, und das Beste daran ist, ihr könnt alle ganz niedrigschwellig mit dabei sein, denn um das Programm der Farwell Youth Fest Open-Air Bühne "Island in the Sun" auf dem scheune Vorplatz erleben zu können, braucht ihr nicht einmal ein Festivalticket, denn hier ist der Eintritt frei! Am Freitag den 19. und Samstag den 20. Juni erwarten euch bereits ab Nachmittag bis zu vier wunderbare abwechslungsreiche Liveacts on stage, deren Entdeckung sich durchaus lohnt, wenn sie euch nicht gar schon vertraut sind.
Für all jenen, die aber ein solches haben, stehen die Türen von Groovestation, Ostpol, HD Rock- und Metalbar, Zilles Anker, Mondfisch, Lofthouse, Katys Garage und Thalia, sowie am Sonntag auch die Chemiefabrik, offen. Tickets werden bereits knapp, und zu haben sind sie - wie auch alle Infos zu allen Bands und Bühnen - unter www.farewellyouth.com.
Kopf aus, Herz an: eine Einladung an die Seele, die den Ohren leichtfüßig in das Abenteuer folgt. Mit atmosphärischen Beats und berührenden Melodien erzählt die Band No King. No Crown. um den Dresdner René Ahlig von reisenden Gedanken, salziger Einsamkeit und dem, was nach Stürmen zurück bleibt. Aus einem Akustik-Projekt ist eine Band entstanden, die mit ihren Songs die Suche nach vertrauten Brücken einfühlsam interpretiert. Geschichten von Reisen, Hoffnung, Trauer und Nähe. Davon, wie es sich anfühlt, nicht zu wissen, ob man verzweifelt oder glücklich ist – oder beides zusammen. Die unüberhörbaren Wurzeln in der Akustikmusik sprengen in Kombination mit neuen elektronischen Einflüssen die Grenzen der Sprache und entfachen einen melodischen Flächenbrand. No King. No Crown. zeichnet durch das Zusammenspiel verschiedenster Instrumente und feinfühliger Texte stille Bilder. Für Herz und Kopf.
Nach einer Reihe von brillanten EPs und Singles hat das in Brisbane ansässige und seit 2017 aktive Dream-Gaze-Power-Trio Fragile Animals, bestehend aus Sängerin, Bassistin Victoria Jenkins, Schlagzeuger Kyle Shipton und Gitarrist Daniel Parkinson, soeben ihr brandneues Album "Slow Motion Burial" veröffentlicht. Sie finden drauf die perfekte Balance zwischen Energie und purer Emotion. Ihre atmosphärisch eleganten und dynamischen Gitarrentexturen, die sich aus dem üblichen Shoegaze-Baukasten bedienen, treffen auf bittersüßen Indie-Rock mit New-Wave-Einschlag voller unverwechselbarer melodischer Qualität und wiederkehrenden, eindringlichen Untertönen. Wer sich hier and Bands wie Lush oder Belly erinnert fühlt, liegt nicht ganz falsch. Und wer es nicht glauben will, kann sich gern davon erstmals auch live auf einer europäischen Bühne davon überzeugen!
Die Band Eyes Of Emerald Green wurde im Jahr 2005 in Dresden gegründet. Sie ist der gemeinsame Pulsschlag von Richard (guitar), Robert (guitar), Daniel (bass) und Leander (drums). Was als Jugendtraum begann, wurde zu einem Kapitel voller Liebe, großartiger Begegnungen, Shows, Nächten im Proberaum und Tagen im Studio. In zwanzig Jahren Bandgeschichte hat sich der Sound wesentlich verändert – vom Grunge hin zum progressiven Post-Rock – doch die Wurzeln blieben zu jeder Zeit spürbar. Die Songs erzählen von kreisenden Gedanken, Abgründen und all den unerklärlichen Dingen, die das Leben jeden Tag bereithält. Heute leben die vier weit voneinander entfernt in Dresden, Hamburg, Erfurt und Mannheim. Konzerte wurden dadurch seltener – zuletzt kaum noch möglich. Und nun ist der Moment gekommen: Eyes Of Emerald Green werden im Rahmen des Farewell Youth Fest ein letztes Mal auf die Bühne zurückkehren und ihrer Musik Flügel verleihen. Dann senkt sich der Vorhang – in Dankbarkeit.
The Snouters ist ein Punkrock-Projekt, das von einer Mischung verschiedenster Einflüsse charakterisiert wird, die von Roots-Ska bis zu California Punk reichen. Das Resultat ist ein origineller Sound, der von einer warmen aber knallharten weiblichen Stimme ergänzt wird. Die Bandmitglieder bringen Erfahrungen aus aktiven Ska- und Punk-Projekten mit, die international auftreten. Im Januar 2024 hat die Band ihre Debüt-Single „Take the Leap“ veröffentlicht, ein Vorgeschmack auf den bevorstehenden Release ihrer ersten EP.
Four Black Lungs aus München, ist eine fünfköpfige Punkband, inspiriert von Bands wie Hot Water Music, The Menzingers, Iron Chic oder Spanish Love Songs. Die Band wurde im August 2019 von Matze (Gitarre, Backing Vocals), Matzn (Schlagzeug), Max (Gesang) und Ferdi (Bass) gegründet. Im März 2020 veröffentlichte die Band das Musikvideo zur Single „Norfolk“. 2022 veröffentlichten sie drei Singles mit begleitenden Videos, die zusammen einen Roadmovie- Kurzfilm bilden. Nach mehreren Auftritten und einem Support-Gig für Press Club verließ Max (Gesang) die Band im Februar 2023, um sich privaten Angelegenheiten zu widmen. Im August 2023 kehrten Four Black Lungs mit einem neuen Sänger (Ameis) und einer zweiten Gitarristin (Celina) zurück. Sie veröffentlichten ihr Debütalbum „Don’t tell me there is nothing left“ Ende Mai 2024 auf Noisy Plastic Records.
Irgendwo zwischen scharfer Anklage, ironischer Selbstbetrachtung und glorifizierter Kneipenromantik – mal leise, mal laut – besingt Remo Devago, den man eventuell auch schon in Reihen der Melmacs gesichtet haben könnte, Geschichten, die das Leben schreibt. Texte mit Tiefgang in einem Balanceakt aus alltäglichen Lebensrealitäten und fantastischer Utopie. “Träumen und träumen lassen” oder “einfach mal machen” ist hier das Motto. Endresultat ist eine akustische Mischung aus Folk-Pop, Akustik-Punk und Liedermacherei.
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